Wein aus Italien - Nahezu alle italienischen
Regionen haben sich mittlerweile weltweit einen Namen gemacht, die anderen
haben die besten Voraussetzungen dazu und werden bei Weinkennern früher
oder später ein ebensolches Renomée erzielen wie Ihre berühmten
Nachbarn.
So treten die Abruzzen mit ihren hervorragenden Weinen aus der Montepulciano-Traube,
wie Cantina Tollo sie herrlich auszubauen versteht, nach und nach aus
dem Schatten der toskanischen Region Montepulciano, auch wenn hier der
Vino Nobile oder sein jüngerer Bruder Rosso di Montepulciano noch
den größeren Namen haben, ebenso wie deren Winzer, etwa Poliziano.
Familienweingüter wie Tonon stehen mit ihren Proseccos di Connegliano-Valdobbiadene,
ihren Merlots oder den Cabernet Sauvignons namens Rosso del Camúl
aus dem Barrique keineswegs mehr am Rande der Skala. Ebensowenig die Region,
aus der sie stammen, das Veneto.
All dies, mit Ausnahme des Prosecco, Rotweine, die in den letzten Jahrzehnten
den Ruhm italienischer Weine mitbegründet haben, obwohl vor Ort eigentlich
immer die leichten, teils spritzigen Weißweine bevorzugt wurden.
Aber auch die Weißweine sind nicht vergessen, wenn sie auch für
den internationalen Markt mittlerweile in ganz neuer Qualität ausgebaut
werden. Die wohl besten Beispiele dafür stammen aus dem Friaul, wo
Winzer wie Oscar Sturm eine breite Palette hervorragender trockener Weißweine
erzeugen : Sauvignon, Pinot Grigio, Chardonnay, Tocai u.a. Jeder für
sich ein Traum.
Daneben auch etwas Merlot, nicht minder gut.
Und diese bodenständigen Winzer, im Gamberro Rosso mittlerweile hoch
gelobt, verlieren nie die Bodenhaftung, obwohl ihre Weine problemlos mit
denen der berühmteren Regionen mithalten können: es bleibt immer
noch bezahlbar.
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